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Geschrieben: 04. Juni. 2012CD Review

Reido

Minus Eleven

Bewertung ( 5 von 10 ):

0123401234

Genre:

Sludge / Doom Metal

Spieldauer:

48:47

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Weissrussland

Release

11.11.2011

Link


REIDO ist wieder eine Band, die man schon irgendwie als außergewöhnlich bezeichnen kann. Sludge Doom aus Belarus hatte ich zumindest bis dato noch nicht gehört. Es ist aber gut möglich, dass der eine oder andere von euch die Band schon mal gesichtet hat. Vor "-11" gab es nämlich schon eine Full-Length und eine Single der Jungs aus Minsk.
Besonders die Produktion hat es mir hier auf diesem Longplayer angetan, die ist so fett und downgetuned ausgefallen, dass es einem das Grillgut vom Vortag aus den Eingeweiden presst. Man muss aber bei aller Liebe sagen, dass sich die Herren ruhig etwas mehr hätten einfallen lassen können.

Der Opener "Violence & Destruction" marschiert noch schön nach vorne und bleibt gut im Ohr hängen, leider war das eigentlich auch schon alles, denn bereits beim zweiten Song "Degeneration Cycle" ist das Riffing so eintönig und langweilig, dass man Gefahr läuft auf der Stelle einzupennen. Diesen Eindruck bekommen sie die ganze CD über leider nicht mehr glatt gebügelt. Die Gitarren klingen eintönig und uninspiriert und das Drumming ist irgendwie auch immer gleich, obwohl sich die Jungs echt Mühe geben, Abwechslung einzubringen. Keine Ahnung wieso, aber es gelingt einfach nicht mehr.
Beim letzten Song "Flows & Eruptions" haben REIDO dann mal nicht alle Regler nach rechts gedreht und schwupp klingt die ganze Schose anders und macht wieder Laune.

"-11" besteht für mich nur aus dem Opener und dem instrumentalen siebten Song, den man wohl als Outro bezeichnen kann. Die beiden angesprochenen Kompositionen sind richtig geil, der Rest nur Einheitsbrei, der mir so gar nicht schmecken will.

Anspieltipps : "Violence & Destruction" und "Flows & Eruptions" (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Ordentliches Album, das leider nicht genügend Akzente setzen kann um wirklich gut zu sein. Zwei geile Songs auf einem Album sind einfach zu wenig. Fans von fetten, schleppenden Doom Klängen sollten aber trotzdem unbedingt mal den Opener "Violence & Destruction" ausprobieren.

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Cover

Trackliste


01. Violence & Destruction
02. Degeneration Cycle
03. Arhat
04. I Saw His Mask Fall
05. The Six-Day War
06. Human Dysfunction
07. Flows & Eruptions

Künstler


Anton Matveev - Bass
Alexander "Faceless" Kachar - Guitars, Vocals

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