Metal.tm - Musik Community, Portal & Magazin


Geschrieben: 28. August. 2011CD Review

Entrails

The Tomb Awaits

Bewertung ( 10 von 10 ):

0123456789

Genre:

Death Metal

Spieldauer:

42:19

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Schweden

Release

09.09.2011

Link


Die Scheibe wird von einem sehr schönem Akustikgitarren-Intro eingeleitet, das ein wenig an UNLEASHEDs "Where No Life Dwells" erinnert und auch hier den Titelsong darstellt. Danach geht es dann weiter in Old School Schwedentod-Manier. "Unleashed Wrath" klingt im Mittelteil gewaltig nach alten ENTOMBED. Wenn man sich den ENTRAILS-Schriftzug und das Cover anschaut, erkennt man noch mehr Parallelen zum Erstlingswerk der kultigen Schweden. Track 3, "Crawling Death", ist eine absolute Mid-Tempo-Dampfwalze im Stile von alten GRAVE, schön mit Chor und morbidem Pianospiel dürfte jetzt auch der Letzte das Bangen anfangen. Nehm' Dir irgendeine Schweden Death Band der frühen 90er und Du wirst sie auf diesem Album raushören. Sogar die mächtigen EDGE OF SANITY kann der Hörer hier erkennen, was aber eigentlich auch nicht so erstaunlich ist, da Dan Swanö "The Tomb Awaits" produziert und auch einige Guest-Vocals beigesteuert hat. Die vier Schweden wollen keinen Innovationspreis gewinnen, soviel steht fest, aber das wird im OSDM auch nie passieren, noch will es jemand! Mit Musikern wie Joakim Svensson (aka Panda Flamenco) und Adde Mitroulis (aka Smattro Ansjovis) sind 2/3 der Band BIRDFLESH am Start (letzterer vermöbelt in seiner Freizeit auch das Kit bei GENERAL SURGERY), dazu kommt noch Mathias Nilsson (der wiederum mit Joakim Svensson und einem Session Drummer die Band SKOGEN betreibt) und Jimmy Lundqvist (aka Bloodspill) der als Einziger ausschließlich bei ENTRAILS spielt.
Das Album enthält so viele Hymnen, dass einem schwindelig werden kann. Hier ist es wirklich einfacher, die Sachen anzusprechen, die nicht perfekt geworden sind: Track Nummer 7. Einzig und allein "The Slithering Below" konnte mich nicht 100%ig überzeugen (und selbst für den Song würden viele Bands töten!). Sonst stimmt auf diesem Output einfach alles! Sogar das Cover von Daniel Devilish erinnert an gute alte ENTOMBED-Zeiten und wird der Band sicher helfen, einige Shirts an den Fan zu bringen. (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Man nehme „Left Hand Path“ und würzt diese kräftig mit DISMEMBER, GRAVE, EDGE OF SANITY, UNLEASHED und einer Prise HYPOCRISY. Heraus kommt eines der besten Death Metal Alben jemals! Wer heute noch oben genannte Bands abfeiert, kommt an diesem Output nicht vorbei.

Kommentare

19.09.2011 15:24 Uhr Rumpel-Sascha
Zitat: PascalS.Einfach ein extrem geiles Brett. Keine eigene Identität, nur weil sie dem Old School Death fröhnen? Halte ich für vermessen. Gerade durch Authenzität und hörbare Spielfreude haben sie ihre eigene Identität, wie ich finde.


du mußt ja auch 20 jahre zurück um was vergleichbares zu finden. so ne mucke macht heute ja fast keiner mehr !!! ich kann die 10 immer noch sehr gut vertreten....EPIC
 
Kommentar Lesenswert? (0) (0)  
15.09.2011 19:52 Uhr Norrøn
Einfach ein extrem geiles Brett. Keine eigene Identität, nur weil sie dem Old School Death fröhnen? Halte ich für vermessen. Gerade durch Authenzität und hörbare Spielfreude haben sie ihre eigene Identität, wie ich finde.
 
Kommentar Lesenswert? (1) (0)  
06.09.2011 17:47 Uhr Lazarus
Jo ne super Scheibe. Dadurch, dass die Band allerdings kaum eine eigene Identität besitzt würde ich höchstens 8 geben. Spaß machen tut das teil aber auf jeden Fall.
 
Kommentar Lesenswert? (0) (0)  
28.08.2011 15:00 Uhr Rumpel-Sascha
Lange nicht mehr so ein Brett im Player gehabt.....
 
Kommentar Lesenswert? (0) (0)  
Weitere Kommentare (1)    
Gastkommentar schreiben
Gastkommentare werden nach Prüfung freigeschaltet.
 

Cover

Trackliste


01. The Tomb Awaits
02. Unleashed Wrath
03. Crawling Death
04. Eaten By The Dead
05. To Live Is To Rot
06. Undead
07. The Slithering Below
08. End Of All Existence
09. Collection Of Cracked Heads
10. Remains In Red
11. Total Death
12. Unspeakable Obscenities

Künstler


Joakim Svensson - Bass, Vocals
Adde Mitroulis - Drums
Mathias Nilsson - Guitars
Jimmy aka Bloodspill - Guitars, Drum programming

Review verlinken


Review-URL

Review-Code (HTML)

Review-Code (BBCODE)

Short-URL

Bookmark and Share Subscribe

Facebook-Kommentar

Anzeige

 
 Besucher heute: 887    
(metal.tm beta v0.874)