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Geschrieben: 14. Oktober. 2011CD Review

Der Blutharsch and the infinite church of the leading hand

+ Aluk Todolo: A Collaboration

Bewertung ( 8 von 10 ):

0123456701

Genre:

Neofolk

Spieldauer:

40:07

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Österreich

Release

19.08.2011

Link


Der Österreicher Albin Sunlight Julius hat also mal wieder Zeit gefunden ein neues Album einzuspielen, gut dachte ich und orderte die CD um mich dann alsbald ans Review machen zu können. Kann ja nicht so schwer sein... Pustekuchen! Der hier dargebotene Sound ist sehr schwer, morbide und nihilistisch, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Ganz ehrlich habe ich so was in der Art noch nie auf einem Medium gehört, das einzig vergleichbare wäre wohl das Erlebnis DREAM OF AN OPIUM EATER live gesehen zu haben. Wird der Vertonung hier aber auch nicht ganz gerecht denn DER BLUTHARSCH AND THE INFINTE CHURCH OF THE LEADING HAND + ALUK TODOLO (so der vollständige Name) sind erstens mehr mit der Orgel unterwegs, zweitens klingen sie noch drogengeschwängerter als der Opium-Fresser und benutzen drittens ab und an auch mal Vocals bzw. Sprechgesang. Die Songs selber haben keine Titel bekommen und werden stumpf I-IV genannt, aber Namen sind ja eh Schall und Rauch. Diese Musik zu beschreiben ist, wie oben schon angedeutet, nicht wirklich einfach. Stellt euch am Besten vor MASSIVE ATTACK spielen einen 60er Jahre Horrorfilm-Soundtrack neu ein und das ganze in 'nem Amsterdamer Coffee-Shop. Kurzum ist "A Collaboration" der perfekte Soundtrack für einen LSD-Trip. Zu erwähnen sei noch, dass DER BLUTHARSCH durch NS-Vorwürfe in der Vergangenheit doch arg gebeutelt wurde und wir Redaktionsintern diskutiert haben ob wir dieses Album überhaupt reviewen sollten. Laut Label Tesco sind diese Vorwürfe aber totaler Unfug und ich persönlich denke, dass sich jeder ein eigenes Bild machen muss. Abschließend noch ein Zitat aus einem Albin Julius Interview im österreichischen Magazin Rokko's Adventures (2008), woraufhin er auf die Frage antwortete ob er ein Nazi sei "Ich war nie einer, werde nie einer sein, will keiner sein, bin keiner! Es interessiert mich einfach nicht."

Anspieltipp : I (Der erste Song erinnert am ehesten an einen Horrorfilm Soundtrack und ist am leichtesten Konsumierbar) (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Ein Album das nicht jedermanns Geschmack sein wird, aber diejenigen die damit umgehen können, werden es definitiv lieben!

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Cover

Trackliste


1. A Collaboration I
2. A Collaboration II
3. A Collaboration III
4. A Collaboration IV

Künstler


Albin Sunlight Julius
Jörg B.
Bain Wolfkind
Marthynna

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