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Geschrieben: 12. Oktober. 2011CD Review

Cerebral Bore

Maniacal Miscreation

Bewertung ( 8 von 10 ):

0123456701

Genre:

Brutal Death Metal

Spieldauer:

32:32

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Grossbritannien

Release

15.04.2011

Link


Brutal Death Metal haben sich CEREBRAL BORE auf Ihre Fahnen geschrieben und weichen die komplette CD durch auch keinen Millimeter davon ab. Technisch anspruchsvoll und punktgenau sind die Songs auf "Maniacal Miscreation" eingespielt. Kein Wunder dass sich ein Label wie Earache für so eine Band interessiert und sie schließlich auch unter Vertrag nimmt. Zumal der hier agierende Leichenfledderer-Nachwuchs auch noch aus dem Benachbarten Schottland kommt, genauer gesagt aus Glasgow. Mal ehrlich, CEREBRAL BORE machen keine Gefangenen und bolzen Ihre Songs mit soviel Spaß durch, dass der Hörer meinen könnte, er hätte zu viel Haggis gegessen. Die Songs sind für das Genre ziemlich abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Die meisten Brutal Death Bands haben das Problem, dass sie ausschließlich auf Brutalität setzen und somit die ganze Scheibe gleich klingt, CEREBRAL BORE hat dieses Problem nicht, wie ich finde. Auch die Tatsache, dass sich die Band selbst nicht Bierernst nimmt, ist ein weiteres Plus und macht die Scheibe noch unterhaltsamer. Earache hat die Qualität erkannt und lässt die Jungs mittlerweile auch in Ländern ran die nicht auf jedermanns Liste stehen, so kommen Gigs z.B. auch in Israel, Indien, Mexico oder der Ukraine zu Stande. Natürlich haben auch CEREBRAL BORE die Genre üblichen Gore-Lyrics, sonst kämen wohl kaum wohlklingende Titel wie "The Bald Cadaver", "Mangled Post-Burial" oder "24 Year Party Dungeon" - in dem es um den Österreicher Josef Fritzl geht - zustande. Die Mucke an sich klingt so wie Brutal Death halt klingt, nur um einige Längen besser als das meiste was dieses Genre zu bieten hat. Die Produktion ist sauber, transparent und druckvoll aber etwas zu laut, wie ich finde. Insgesamt ein super Debut und eine neue hoffnungsvolle Band im Extrem Metal Bereich.

Anspieltipps : "Epileptic Strobe Entrapment" und "24 Year Party Dungeon".
(Autor: Sascha S.)
Fazit:
Grandioses Debut der jungen Schotten. An Brutalität wurde hier nicht gespart und die eine oder andere abgefahrene Idee macht dieses Album zu einem außergewöhnlich geilen Schlachtfest. Thumbs up!

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Cover

Trackliste


1. Epileptic Strobe Entrapment
2. The Bald Cadaver
3. Open Casket Priapism
4. Entombed in Butchered Bodies
5. Mangled Post Burial
6. Flesh Reflects the Madness
7. Maniacal Miscreation
8. 24 Year Party Dungeon

Künstler


Som Pluijmers - Vocals
Kyle Rutherford - Bass
McDibet - Drums
Paul McGuire - Guitars

Gastsänger:
Angel Ochoa (Track 7)

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