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Geschrieben: 06. Juni. 2012CD Review

Amorphous

A Perfect Evil

Bewertung ( 7 von 10 ):

0123456012

Genre:

Death Metal / Grindcore

Spieldauer:

37:40

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Polen

Release

01.03.2012

Link


Mit Breslau verbindet man ja nun nicht gerade viel. Jetzt aktuell ist die Stadt in den Medien wegen der EM und evtl. kommt einem noch Peter Lustig in den Sinn, aber an Death Metal denkt man dabei nun wirklich nicht. Doch genau den knallen uns AMORPHOUS aus Wrocław (wie Breslau eigentlich heißt) an den Latz oder besser gesagt Death-Grind. "A Perfect Evil" ist dass mittlerweile zweite Full-Lenght Album der Polen. Geboten wird hier schnellerer Death Metal bei dem aber auch durchaus mal auf die Bremse getreten wird wie z. B. beim Song "Escape". Musikalisch und auch gesanglich teilweise stark an NAPALM DEATH angelehnt bringen sie aber durchaus auch eine eigene Note mit in die Songs ein. Was mich sehr überrascht hat, ist die Tatsache, dass AMORPHOUS eine der wenigen Polen-Death Bands sind, die keine hörbaren VADER Einflüsse haben und das obwohl mit Marek Pajak der neue VADER Gitarrist hier an der Klampfe bzw. am Mikro steht. Irgendwie strange, aber es wurde wahrscheinlich auch peinlichst drauf geachtet, dass das nicht zu sehr in die Richtung geht. Songs wie z.B. der Opener "Psychosis" walzen alles platt und bleiben trotzdem im Ohr hängen. Leider gibt es von diesen Songs im Endeffekt doch zu wenige, als dass man hier an eine Note über 7 denken könnte. Eigentlich Schade, denn man hört, dass sie wesentlich mehr Potential haben. Ein wenig mehr Variabilität im Sound hätte dem Album gut getan, die Kompositionen an sich sind gut geworden und können mit Szenegrößen durchaus mithalten. Alles in allem eine gute Scheibe die sich der geneigte Fan durchaus zulegen darf, die man aber nicht unbedingt haben muss.

Anspieltipps : "Psychosis", "Escape" und "Agony Part II" (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Gute Death Metal Scheibe die man sich durchaus mal antun darf aber nicht zwangsläufig in jedem Schrank stehen muss. Für Leute die NAPALM DEATH auch nach der Jahrtausendwende noch verehren ist das hier bestimmt was. Antesten!

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Cover

Trackliste


01. Psychosis
02. Deception.. lie.. forgivness
03. Shred
04. My revenge
05. Lonely reality
06. Escape
07. The abyss of nothingness
08. Discouraged
09. Let’s paint the death
10. Agony part II

Künstler


Płaski - Bass, Vocals
Młody - Drums
Marek Pająk - Guitars, Vocals

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