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Geschrieben: 23. August. 2013CD Review

Alpha & Omega

No Rest, No Peace

Bewertung ( 8 von 10 ):

0123456701

Genre:

Hardcore

Spieldauer:

26:09

Label:

Vetrieb

Land

Fahne USA

Release

26.07.2013

Link


ALPHA & OMEGA der erste und der letzte Buchstabe des klassischen griechischen Alphabets, sind ein Symbol für Anfang und Ende, damit für das Umfassende. Umgangssprachlich bezeichnet "A und O" das Mindeste, das man von einer Sache wissen muss, um sie vollständig zu erfassen. Ob sich das auch in der neuen Scheibe wiederfinden lässt?

Am 26.07.2013 erschien das Album "No Rest No Peace" von ALPHA & OMEGA. Mit dieser Platte gelingt den fünf Jungs der Hardcoreroundhousekick a la Chuck Norris. Mitten in die Magengrube. Schmerz lass nach. In Dauerschleife, auf voller Lautstärke quoll die ganze Nacht hindurch das komplette Album aus meinen Boxen. Glücklicherweise kam ich am 23.06.2013 in den Genuss live mit zu erleben, was die Jungs von ALPHA & OMEGA zelebrieren. Umso mehr freut es mich nun über diese Killerscheibe - welche so scharf ist, würde man sie werfen, sie würde Köpfe von Hälsen trennen - schreiben zu dürfen.

10 Songs bietet "No Rest No Peace". Den Anfang macht der Track "Sink", welcher mit 2:28 min knapp gehalten ist - aber aus gutem Grund. Der Kopf wird sofort auf die Brust und zurück in den Nacken geworfen. Knochenstrapazen vom Feinsten. Mitgröhlen nicht vergessen, denn dafür ist der Song prädestiniert. Das Ganze noch mit einem drückenden Bass, wummernden Gitarren und Schlagzeuggedöns machen „Sink“ zu einem Pitprovokateur par excellance. Dann folgt der Song "No Rest No Peace". Der Name passt. Sofort schnell, keine Pause, keinen Frieden für die Lauscher. Dann noch dieser derbe Griffbrettraufundrunterbreakdown. Himmlisch. "Burning Rope" ist leider geil und Nummer drei. Mit seinem groovigen Sound, dem netten Gangshout und dem, meiner Meinung nach, fantastisch sich einfügendem Chorus zum Mitsingen, fällt mit diesem Song meine persönliche Hardcore-Kirsche auf den Bananensplit. Schokosoße gibt's mit "Underworld", welches auf der 4. Counterfeit mit kurzem, epischem Gitarrensolo, brachialen Vocals, hohem Wiedererkennungswert im Rhythmus sowie schnellen Parts überzeugt und die Halbzeit einläutet.

"Downfall" ist dreckig. Klingt wie direkt von der Straße. Downfall of your life!!! Man kann nicht anders als mitsingen und wer still steht, hat höchstwahrscheinlich eine Lähmung. "Chains of Life" hängt lässig auf der siebten Position der Scheibe rum. Gitarrentechnisch super. Wird aber nicht mein Lieblingssong. Jedem das seine. Dafür ist "Questions & Devils" wieder voll meins. Tanzbarer, dreckiger Hardcore mit einem Chorus der kirre macht. Einmal gehört, knallen die Sätze von links nach rechts, von vorne nach hinten, penetrant, provokativ in meinem Schädel umher. Ich wusste schon immer, dass ich irgendetwas in mir habe was raus will. Der Song trifft's perfekt. Der 9. Song "Lost My Way" führt nicht vom Weg, der meist zum Ziel führt, ab. Schmiegt sich wunderbar in das Album von ALPHA & OMEGA ein. Schnelle Strophe, gemächlicher Chorus mit Gangshout. Tiefsinnige Lyrics. Top! Und nun zum letzten Track von "No Rest No Peace". Er hört auf den vielsagenden Namen "Choking Tongue". Wer Hardcore mag, liebt, vergöttert usw. wird seinen Gefallen an diesem Song finden. Für mich ein Text aus dem Leben, stilvoll umgesetzt. Man merkt dass in diesem Album viele Geschichten aus dem Leben beschrieben werden und dass es mit Herzblut vollendet wurde.

Danke, danke, danke, danke, danke!!!!!

Anspieltips: "No Rest No Peace", "Burning Rope", "Counterfeit" und "Questions & Devils".
(Autor: Julian V.)
Fazit:
"No Rest No Peace" von ALPHA & OMEGA ist Hardcore von der Straße, vom Leben erzählt, von Menschen gelebt und von den Jungs stilsicher in eine absolut legendäres Album verpackt. Wenn ihr die Chance haben solltet die Jungs mal live zu sehen, BEWEGT EUREN ARSCH! Einzigartig mitreißend. Ich kann mich nur bedanken für diese Platte und fühle mich geehrt über sie schreiben zu dürfen.

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Cover

Trackliste


01. Sink
02. No Rest, No Peace
03. Burning Rope
04. Underworld
05. Counterfeit,
06. Downfall
07. Chains of Life
08. Questions & Devils
09. Lost My Way
10. Choking Tongue

Künstler


Aaron - Guitar
Brian - Guitar
Mike - Drums
Luis - Vocals
Anthony - Bass

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