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Kommentare: Bericht - Wacken Open Air 2012 - Metalhead im knusprigen Schlammmantel

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Bericht

Wacken Open Air 2012 - Metalhead im knusprigen Schlammmantel
...an delikater Biersoße. Ob Tim Mälzer für ein neues Rezept inspiriert wurde? Herr "Schmeckt nicht, gibt's nicht" stattete dem Wacken Open Air am Donnerstag tatsächlich einen Besuch ab (Schließlich servierte seine Catering Firma die Gaumenfreuden für die Gäste im VIP-Bereich und der Chef...
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19.11.2012 20:44 Uhr
Beitrag-Nr: 1
RedFire Doppel-As
Beiträge: 467
Alter: 31 Jahre
Ort: ---
Der Beschreibung der Konzerte und des allgemeinen Feelings, würde ich größtenteils zustimmen, mir fehlt aber die kritische Stimme. Auf dem diesjährigen Wacken Open Air lief organisatorisch EINIGES schief und das kann man nicht alles nur auf die Wetterbedingungen schieben. Bands denen der Strom abgedreht wird, unnötige Drangsalierung einigen Festivalbesuchern gegenüber, nicht abgesaugte Dixieklos, wieder mal angehobene Preise, häufige Drohungen, etc. Ich finde auch das sollte durchaus mal beleuchtet werden. Insgesamt war es trotz der Umstände ein gutes Festivaljahr, aber ich hätte mir von der Orga deutlich mehr Professionalität gewünscht - erstrecht bei so einen großen Festival, das solche Probleme in der Vergangenheit auch schon mal bewältigen musste...
 
 
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20.11.2012 11:24 Uhr
Beitrag-Nr: 2
AnimatismA Moderator
Beiträge: 1.762
Alter: 33 Jahre
Ort: Düsseldorf
Ich glaube da ist es für das Festival tatsächlich reine Glückssache, wenn nur ein Teil der Besucher diese Probleme, auf die du ansprichst, mitbekommt. Ich hab zwar auch jedes Jahr was zu nörgeln, und auch 2012 gabs (wie immer) Probleme mit den Ordnern (plötzlich hat z.B. jeder andere Anweisungen), aber damit habe ich mich auf Festivals, besonders der höheren Größenordnung abgefunden. Ich habe bisher Keins erlebt, wo das alles reibungslos verlaufen ist.
Ich denke mit den Dixiklos hatten die einfach später keine Wahl mehr. Die dicken Reinigungswagen konnten ja unmöglich über das Gelände fahren. Die wären reihenweise stecken geblieben, da würde ich denen zumindest keine Vorwürfe machen, so ekelig das am Ende auch war. Sonst musste ich mich, was Dixis angeht auf dem WOA nämlich nicht beschweren. Und das mit den Drohungen: Die Ordner waren einfach heillos überfordert und hatten sicher gleichzeitig Verantwortung zu tragen. Kein Wunder dass da manche Aggressiv geworden sind. Die haben das gesamte System des Geländes kurz vorher über Bord werfen müssen um mit dem durchnässten Boden klarzukommen. Aber ich muss dir zustimmen, dass da sicher noch einiges besser geht. Nur wenn die noch mehr in die Orga investieren, werden die Preise sowieso wieder teurer, dann beschweren sich doch auch wieder alle ^^
 
 
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20.11.2012 17:44 Uhr
Beitrag-Nr: 3
RedFire Doppel-As
Beiträge: 467
Alter: 31 Jahre
Ort: ---
Naja, es zeugt aber nicht gerade von Professionalität, wenn man zunehmen unfreundlich wird und Festivalbesucher drangsaliert. Freunde von mir wurden gezwungen ihren Müll (in ihrem eigenen Camp) aufzuräumen und andernfalls würden sie des Platzes verwiesen werden... Müll aufräumen ja, aber so lange es im eigenen Camp ist, bleibt das doch jedem selbst überlassen. Worst part: Die Ordner standen daneben und haben sich einen gegrinst, während aufgeräumt wurde. Sowas muss echt nicht sein! Dixies, ok, kann man vielleicht nachvollziehen, aber Bands den Strom abdrehen? Was soll sowas? Wie gesagt, einiges ist dem Wetter zuzuschreiben, aber längst nicht alles. Und das Problem wäre auch mit mehr Ordnern nicht behoben, es gab ja genug Leute, nur die Durchführung war Mist!
 
 
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23.11.2012 11:14 Uhr
Beitrag-Nr: 4
AnimatismA Moderator
Beiträge: 1.762
Alter: 33 Jahre
Ort: Düsseldorf
Leider gibts in so einem großen "Team" immer schwarze Schafe, die sich dadurch besser fühlen, wenn sie Leuten das Leben schwer machen. Was den Müll im Camp angeht: Ich finds eh total beschissen dass ein großteil der Leute meint, auf Festivals die Sau raushängen zu lassen (Ich entschuldige mich hiermit bei jeglichen Schweinegattungen, für diesen unangebrachten Vergleich). Außerdem ist es früher oder später nicht mehr "der Müll im eigenen Camp", weil der Wind sowas unweigerlich über das Gelände verteilt, und spätestens dann fühlt sich keiner mehr dafür zuständig. Ganz zu schweigen davon, dass der Scheiss die Tage über in den weichen Boden getreten wird, wenn er da länger liegt. Über das Grinsen der Ordner würde ich mich vielleicht aufregen (wegen mangelnder Professionalität) aber nicht wegen der Aufforderung den Müll wegzuräumen. Da haben die mein vollstes Verständnis, weil mich dieser Punkt auch jedes Mal gehörig ankotzt ;)
 
 
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RedFire Doppel-As
Beiträge: 467
Alter: 31 Jahre
Ort: ---
Naja, in dem Camp hielt sich der Muell aber in Grenzen (und er war sogar gesammelt in einer Pavillion-Ecke) und es gab direkte Nachbarn, bei denen es sehr viel schlimmer aussah. Und es besteht ja auch ein Unterschied, ob man jemanden da mal drauf aufmerksam macht, das doch bitte wegzuraeumen, oder gleich mit dem Platzverweis droht. Wie gesagt war das ja auch nicht die einzige Begebenheit in der sich die Ordner durchweg unprofessionell verhalten haben. Fuer dieses Jahr bin ich zumindest extrem enttaeuscht und wenn das in Zukunft haeufiger so laufen sollte, ist es durchaus nicht verkehrt sich nach Alternativen umzusehen.
 
 
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