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Interview mit Toni von Damn  

Das Interview führte: Harald G.. am 13.06.2010 

Harald G.: Könnt ihr uns eine kurze Vorstellungsrunde geben, wer ihr seid, wo ihr lebt, wie alt ihr seid und was ihr sonst noch so macht (außer Musik)?

Toni: Wir sind Diary About My Nightmares, das sind 5 Menschen im besten Alter, also von Mitte/Ende 20 bis Ende 30. Die Jungs leben in Braunschweig/Salzgitter/Hannover, und mich hat es vor gut 2 Jahren nach Dänemark verschlagen. Neben der Musik gehen wir verschiedenen Jobs und allem möglichen anderen nach. Die Musik nimmt schon einen grossen Teil in unserem Leben ein. Da sind zum einen die Konzerte und dann die vielen Proben (bei denen ich nicht dabei bin, ich mache dafür die Interviews ;-) ). Insofern kann man schon sagen, dass die Musik eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben ist.

Harald G.: Euch gibt es schon seit 2001. Wie habt ihr zueinander gefunden, wie seid ihr auf den Namen Diary About My Nightmares gekommen?

Toni: Gefunden haben wir uns zunächst in der Schule, zumindest der grösste Teil. Damals haben wir bereits zusammen Musik gemacht, das hat sich aber nach der Schule vorerst wieder zerschlagen. Wir haben uns zwar nicht aus den Augen verloren, aber musikalisch lief erst mal nichts.
Das hat uns aber dann doch gefehlt, sodass wir wieder angefangen haben, erst mal unter dem Namen D.A.M.N.. Der Name hat aber eher zu allgemeiner Verwirrung und Rechtschreibschwierigkeiten beigetragen als dass er sich - zumindest korrekt - festgesetzt hätte. Da wir aber nicht einfach einen anderen Namen finden wollten, haben wir aus den 4 Buchstaben das Beste herausgeholt.

Harald G.: Ihr macht Death Metal, der nach Auffassung vieler stark in Richtung Skandinavien tendiert. Gibt es für euch irgendwelche Vorbilder, an denen ihr euch bei der Findung eures eigenen musikalischen Stils orientiert habt?

Toni: Nicht bewusst. Natürlich sind wir von anderen Bands inspiriert, und manchmal kann ich auch die eine oder andere Band heraushören, aber wir alle hören unterschiedliche Musik. Metal ist zwar ein gemeinsamer Nenner, aber bereits dort gibt es unterschiedliche Geschmäcker. Ausserhalb des Metal wird es dann richtig schwierig. Während die einen HipHop mögen, bekommen andere davon eine Gänsehaut. Der nächste schleppt dann wiederum etwas an, was ein anderer auch eher zum Fürchten findet. Naja, und wenn ich meine Musik anspielen würde, würden wahrscheinlich alle laufen. So ist das eben.

Harald G.: Ihr werdet häufig mit Arch Enemy verglichen. Wie ist eure Meinung dazu?

Toni: Welche Ausdrücke werden zensiert? ;-))
Es geht uns schon ziemlich auf den Keks, besonders mir, weil ich zweifelsohne der Grund oder Auslöser dieses Vergleiches bin. Sicherlich ist ein Vergleich mit Arch Enemy zutreffender als mit Nightwish o.ä., aber ich bin mir sicher, es gibt geeignetere Bands, mit denen man uns vergleichen kann. Ich bin mir auch sicher, dass es Sänger gibt, denen ich ähnlicher bin als Angela. Die Dinge, die sich ähnlich sind, haben nicht gerade etwas mit Musik zu tun, deswegen werde ich diesen Vergleich nie verstehen.

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