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Vorbericht:

04.06.2010

Barther Metal Open Air 2010


BildDas Barther Metal Open Air verspricht nicht nur seit Jahren eine reiche Abwechslung, sondern hat sie auch tatsächlich in petto... allerdings vorranging in den Bereichen "Hart" und "noch Härter" beziehungsweise mit Bands aus Black-, Pagan-, Viking- und Death Metal Gestaden.
Und genau so präsentiert sich auch das gemütliche "Underground" Festival des Nordens mit seiner Musiker-Horde zum 12. Mal vom 20. Bis zum 21. August 2010.

Wie so viele Ideen im Metalbereich, ist auch das BMOA ein Resultat gewisser Mengen von Alkohol in einer Stammkneipe gewesen.
Glücklicherweise hatte das beschauliche Städtchen Barth keinen exorbitant konservativen Bürgermeister (ganz im Gegenteil) und so durfte mit seinem "Segen" am 27. August 1999 das erste Extrem-Metal Fest nahe der Ostsee über die Freilichtbühne gehen.
Die siebte Ausgabe im Jahr 2005 war der landesweite Durchbruch Bilddes ursprünglich als einmalige Sache geplanten Open Airs: Mit Finntroll Und God Dethroned wurde die Bühne hochkarätig international. Doch Festival-Papa Heiko bleibt bei dem ursprünglichen Grundgedanken: Noch unbekanntere Bands sollen die Möglichkeit erhalten neben großen Metal-Kapellen auf der Bühne zu stehen. Dem Kommerz wird die Tür vor der Nase zu geschlagen. Und das natürlich auch dieses Jahr Laut und mit Karacho:

Helrunar, The Vision Bleak, Lividity, Behexen, Hellsaw, Eïs (ehemals Geïst), Gernotshagen, Sargeist, Angantyr, Adorned Brood, Thornium, Fimbulvet, Stormnatt, Todtgelichter, Toxocara, Irrbloss, Requital, Lost World Order, Ahnengrab, Nidhøgg, Amok Vedar, Moder, Devastator, Rabenwolf

Das Line-Up spricht Bände: Heiko hält sein Versprechen und auch sein Motto bei. Neben großen Namen stehen weniger bekannte Gruppierungen und das ganze Paket samt Camping und Parken (und sauberen Klo's) gibt's für einen wie gewohnt unverschämt günstigen Kurs von 30 Euro.
Neben den Festivalbesuchern kann sich auch die Bevölkerung warm einpacken, denn die Bühne steht mitten in der Stadt. Eine große Zeit lang hatte das Open Air mit Protesten und Beschwerden zu kämpfen. Doch den Klagen wegen Lärmbelästigung und dem Argwohn vor den "bösen" schwarz gekleideten Besuchern, weicht so langsam eine gewisse Akzeptanz und die Vorurteile werden mit jedem Jahr weniger.
Heiko hat dieses Jahr gleich mehrere Jobs zu erledigen. Er organisiert nicht nur so gut wie alles im Alleingang was für die Festivitäten ansteht, sondern steht auch mit seiner eigenen Mannschaft Nidhøgg auf der Bühne. Wir dürfen und also auf eine geballte Ladung Baltic-Viking-Metal Freuen und ihm live auf die Bühne ein dickes "Skøl" und "Danke" zurufen.

Für alle Erst-Besucher des Festivals vorab eine Frohe Anreise-Botschaft: Wenn ihr Zugfahrer seid, braucht ihr lediglich 5 Minuten Fußweg zum Gelände zurück zu legen. Und für die Autofahrer liegt der Ostseestrand nur etwa 10 Auto-Minuten vor dem Zelteingang. Wer sich trotz dieser Haufen von mehr als günstigen Faktoren nicht für einen Kurz-Trip nach Barth entscheidet, dessen Geisteszustand muss nun wirklich angezweifelt werden...

Bild (Autor(en): Saskia Z.)
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