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Kolumne:

08.04.2011

Spiegelkeller - Aus dem Alltag einer Band (4)


BildTeil 4: Mystische Nacht mit Drachenflug
(Mehrgenerationenhaus, Horneburg)
19.03.2011


Ja, der 19.03. war ein schöner Tag. Um 6 Uhr riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Den Tag davor habe ich noch mit Fieber im Bett gelegen und deshalb meine Tasche nicht gepackt. Naja, aber am nächsten Morgen ging es mir nun wieder besser und ich fing an meine Tasche zu packen. Eigentlich wollte ich um 8 Uhr das Haus verlassen, da um 9 Uhr unser Zug nach Horneburg abfuhr. Dies gelang mir aber nicht, und um 8:35 Uhr wurde ich dann mit dem Auto zum Hauptbahnhof gefahren. Dort angekommen, hatte ich noch 10 Minuten bis der Zug abfuhr, aber da ich die falschen Informationen hatte stand ich am falschen Gleis (Kommentar von Vladi: "Immer bin ich an allem schuld"). Nun hatte ich noch 5 Minuten bis der Zug fuhr. Ich rief bei meinen Kollegen an, die schon im Zug saßen und warteten und lief dann mit meinem ganzen Gepäck zum richtigen Gleis. Es waren noch 2 Minuten bis zur Abfahrt. Endlich im Zug bei bekannten Gesichtern fiel mir dann auf, dass mein Schlafsack im Auto lag. Also bin ich ohne ihn gefahren. In dieser Sache hatte ich jedoch wieder mehr Glück als Verstand. Wir schafften am Abend noch den Zug zurück und ich konnte in meinem eigenen Bett schlafen. Zurück zur Fahrt.

BildEigentlich ist immer genug Zeit, um alles nochmal durch zu gehen und die restlichen Absprachen zu halten, damit der Abend rund läuft. Doch diesmal nicht! Vladi und Karina hatten ein kleines Problem miteinander. Somit flogen, die ganze Fahrt über, russische Kampfansagen durch den Zug (Kommentar von Vladi: "Aber es ging nur um die Musik, nichts Privates... "). In Hamburg angekommen hatten sie sich aber beide beruhigt und wir konnten wieder ein Gleis suchen. Als wir es gefunden hatten staunten wir nicht schlecht, wie dreckig die Züge in Hamburg sind. Irgendwer hatte sogar "SAU" auf ein Fenster geschrieben mit einem Datum von 2009! Ob es wirklich so alt war, sei dahin gestellt, im Zug war es auf jeden Fall sehr sauber.
"Pünktlich" erreichten wir den Bahnhof Horneburg. Wir waren erst eine Station zu weit gefahren und mussten wieder eine zurück, dort wurden wir schließlich abgeholt und mussten einen ewig langen Fußweg von 5min zum Mehrgenerationenhaus zurücklegen. Drachenflug warteten schon auf uns. Wir entschieden uns nur unsere Sachen abzulegen und noch was essen zu gehen.

Wir kauften im Marktkauf ein und setzten uns zu "Isern Hinnerk" (Siehe Bild). Wir aßen Donuts. Merle und ich gingen noch mal zur Bank, damit sie genug Geld zum Tanken hatte. Danach gingen wir zurück zum Mehrgenerationenhaus und bauten unser Equipment auf, dies war diesmal sehr spärlich da wir unplugged spielten. Drachenflug machte währenddessen Soundcheck. Wir waren danach dran. Als wir fertig waren, wurden auch schon die Türen geöffnet und die ersten Zuschauer kamen rein. Wir gingen nach oben, wo ein Backstage-Bereich eingerichtet war, und spielten uns weiter ein. Um 19 Uhr begann ein Stepptänzer das Programm. Nach ihm waren wir dran. Wir spielten unser erstes und ich denke auch vorerst letztes unplugged Konzert. Danach hörten wir noch die ersten drei Titel von Drachenflug und mussten dann gehen.
Um 1 Uhr morgens erreichten wir wieder den Rostocker Hbf und der aktionsreiche Tag ging zu Ende.

Basti


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