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Geschrieben: 04. März. 2011CD Review

Wizard

...Of Wariwulfs And Bluotvarwes

Bewertung ( 8 von 10 ):

0123456701

Genre:

Power Metal

Spieldauer:

47:21

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Deutschland

Release

25.03.2011

Link


Die wohl unbekannteste deutsche True Metal Band WIZARD ist zurück, mit dabei im Gepäck ist "...Of Wariwulfs and Bluotvarwes", ihr neuntes Album. Kaum zu glauben, dass die Jungs um Sänger Sven D'Anna schon seit 1989 bestehen, und so wenig Bekanntheit genießen. Noch erstaunlicher ist, dass sich seit der Gründung nichts am Line-Up bei den Westfalen nichts getan hat. Dadurch klingt das Werk auch so, wie es klingen sollte. Heavy as fuck.

Eine eingespielte Truppe haben wir hier vor uns, die Album für Album höchste Qualität abliefert. Thematisch haben sie sich so einiges auf die Fahnen geschrieben. Nordische Mythologie, Krieg, Zauberer - jaja, scheißen wir einfach drauf, wobei die Herren bei weitem nicht so kitschig zu Werke gehen wie so manch andre Teutonenstahl-Band. Punkt für WIZARD, auch wenn ich mich an der Stelle fragen muss, mit welchem Konzept sie beim Texten zu Werke gehen. 2003 kam "Odin", 2008 "Thor", dazwischen liegen ein paar Ausflüge zur Hexe "Goochan", ein "Magic Circle" wird beschworen, und nun beschäftigt man sich also mit der Trilogie um Hagen von Stein (Autor: Andre Wiesler).

Belesen sind die Jungs ja, das muss man ihnen lassen und ihre Hausaufgaben machen sie allem Anschein nach auch regelmäßig, doch hat das gute Noten zur Folge? In der Tat! Wenn WIZARD bekannter wären, wäre HAMMERFALL zu "Chapter V" und "Threshold" Zeiten der Sack abgefroren. Wenn wenn wenn, ist aber nicht so und so kommt eben nur ein kleiner Kreis an Fans zum Genuss ihrer zahlreichen Glanzstücke. Ich bin bei weitem kein True Metal Fanatiker, im Gegenteil, alles was über Manowar und alte (und ganz neue) HAMMERFALL hinaus geht, überfordert mich in höchstem Maße. Was überzeugt mich an WIZARD also? Um's kurz zu machen: Die Vocals, die arschgeilen Refrains und die abwechslungsreichen Songs. Knackige, stellenweise melodische Riffs, tolle Soli und zum Luftschlagzeug animierendes Getrommel, dazu die fast schon unmenschlich guten Vocals von D'Anna, das macht Spaß ohne Ende.

Und obwohl ich zugegebenermaßen ein Fan von "Odin" und "Thor" (eben wegen jener Mythologie) bin, kann ich mit "...Of Wariwulfs and Bluotvarwes" sehr viel anfangen. Die Thematik an sich juckt mich zwar nicht besonders, aber die Kompositionen sind wieder einwandfrei gelungen. Man hört ihnen die Power und Spielfreude einfach an und das macht die Sache zu einem Schmankerl. Schwer, sich da einen Hit rauszusuchen, da das Album mindestens 8 Songs aufweisen kann, die einem direkt mittels der Stärken der Band ins Ohr gehen. Da seien nur der Titeltrack und "Taste of Fear" genannt. Was mir besonders gut gefällt, ist der gelegentliche Einsatz von Keyboards ("Taste of Fear"; "Fair Maiden Mine"), der zusätzliche Akzente setzt. (Autor: Pascal S.)
Fazit:
Das Teil ist eine Lektion in Sachen True Metal. So und nicht anders muss das klingen. Hart aber nicht anti-melodiös, eingängig aber nicht zwingend "cheesy". Letztlich ist's etwas schwächer als "Thor", das ist aber auf diesem hohen Niveau durchaus zu verschmerzen. Weiter so!

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Cover

Trackliste


01. Bluotvarwes
02. Hagre
03. ...Of Wariwulfs And Bluotvarwes
04. Fair Maiden Mine
05. Bletzer
06. Hearteater
07. Taste Of Fear
08. Hagen Von Steln
09. Messenger Of Death
10. In The Sign Of The Cross
11. Undead Insanity

Künstler


Sven D'Anna - Vocals
Dano Boland - Guitar
Michael Maass - Guitar
Volker Leson - Bass
Snoppi Denn (Sören van Heek) - Drums

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