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Geschrieben: 15. Oktober. 2012CD Review

Tenochtitlan

Sotvorenie Mira

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Doom / Folk Metal

Spieldauer:

45:52

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Russland

Release

23.07.2012

Link


TENOCHTITLAN ist nicht nur die Hauptstadt der Azteken gewesen, sondern ist auch eine zusammengewürfelte Russische Band. Zusammengewürfelt, weil sie noch nie zusammen gespielt haben und es sich hierbei um ein Internet-Projekt handelt wenn man so will. Es ist mir leider nicht möglich über Titel und Texte zu schreiben, da es sich ausschließlich um in kyrillischer Schrift verfasste Texte handelt. Ich bin dem Russischen leider (noch) nicht mächtig konnte aber soviel herausfinden das es sich bei "Сотворение Мира" wohl um die Schöpfungsgeschichte handelt. Lyrics sind für mich aber sowieso eher Nebensache und auch hier ist es die Musik die zählt. Der Sound selber ist schwer in Worte zu fassen, ich würde es als eine Art Ambient-Folk-Industrial-Doom-Death bezeichnen... alles klar?!
Ne, hatte ich mir gedacht. Man muss diese Stücke, eigentlich das ganze Album, einfach erleben. Es klingt teilweise total leichtfüßig, schwenkt dann um ins tief melancholische um dir danach dann endgültig das Genick zu brechen. Selten hab ich so viele Emotionen in nur einem Song gehört. Checkt einfach mal Track 5 ("Похороны Монтесумы") an und ihr wisst was ich meine. Man muss schon ziemlich offen sein um so ein Album gut finden zu können, aber jeder der über programmiertes Drumming hinwegsehen kann und offen für neues ist, muss hier mindestens einmal reingehört haben. TENOCHTITLAN sind in ihrer Heimat nicht umsonst so groß geworden, werden sie doch oftmals in einem Atemzug mit ARKONA genannt. Anspieltipps gibt es hier mal keine, denn jeder Song (ausgenommen das Intro) ist in sich ein kleines Kunstwerk und spiegelt die Kreativität, Individualität und einfach das Genie der Jungs wieder. (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Ein Album, das viele gleich wegschmeißen, einige wenige aber anbeten werden. Das Teil ist weder Partytauglich, noch zum abgehen oder sonst was geeignet. Ganz eigenwilliges Album mit einem, wie ich finde, einzigartigen Stil. Unbedingt antesten!

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Cover

Trackliste


1. Tlaltekutli
2. Nachalo
3. Sokol i Zmey
4. Nual
5. Pohorony Montesumy
6. Tsvetok Ish-Chel'

Künstler


Brutal Harry - Guitars, Programming
Lefthander - Harsh vocals, Guitars
Senmuth - Harsh vocals, Guitars, Programming
Archon - Vocals

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