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Geschrieben: 29. September. 2012CD Review

Sinister

The Carnage Ending

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Death Metal

Spieldauer:

48:07

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Niederlande

Release

28.09.2012

Link


Viele werden mitbekommen haben, dass Aad Kloosterwaard (ex-Drummer und seit 2005 Sänger bei SINISTER) die restliche Mannschaft aussortieren musste. Ersatz war allerdings ziemlich schnell gefunden, denn Aad nahm einfach die Jungs aus seinem 2010 gegründeten Nebenprojekt ABSURD UNIVERSE mit ins sinistre Boot. Die Jungs aus Schiedam sind Anno 2012 aber dadurch nicht irgendwie schlechter oder komisch geworden. Musikalisch hat sich die Band sowieso immer auf ihre Wurzeln bezogen, sich dabei aber trotzdem stetig weiterentwickelt. „The Carnage Ending“ ist wohl das abwechslungsreichste und meiner Meinung nach auch beste Album der Holländer geworden.

Die meiste Zeit bewegen sich die Songs natürlich weiterhin im Up-Tempo bzw. Blastbereich, was ja auch Sinn macht, denn genau so kennt und liebt man sie. Songs wie das gediegene „Crown of Thorns“ oder „Oath of Rebirth“ hauen mich dann aber doch vom Hocker. So geile Breaks und (disharmonische) Leads hab ich selten gehört und das Beste daran ist, dass es trotzdem immer wie die Faust auf's Auge passt.
Des Weiteren werden einige Songs mit gesprochenen Passagen aufgelockert, was mir persönlich sehr zusagt, denn der Gesang ist das einzige, was man auf „The Carnage Ending“wirklich als Negativ-Punkt aufzählen könnte. Immer nur brutal ist auf Dauer halt auch irgendwie langweilig, ist aber ja wie immer Geschmackssache.

Insgesamt haben SINISTER hier eine absolut hochklassigen Death-Metal Killermaschine auf die Menschheit losgelassen, die vor Ideen, Kreativität und geilen Gitarren nur so übersprudelt. Zudem sei gesagt, dass der Käufer ganze 50 Minuten lang unterhalten wird, wenn es denn die Digi-Version mit den Coversongs geworden ist.
Es lohnt schon sich das Digi zu besorgen, da die Songauswahl old-schooliger kaum sein könnte. Zum Besten gegeben werden : WHIPLASH – Spit on your Grave, MASSACRE – Succubus, POSSESSED – Swing of the Axe, CELTIC FROST – Dethroned Emperor und BLOODFEAST – Face Fate.
Gerade der CELTIC FROST Song dürfte zukünftig jeden SINISTER Gig aufwerten, da man bei diesem Song ja förmlich zum Bangen gezwungen wird.

Death Metal Maniacs müssen dieses Teil unbedingt anchecken und man muss die Jungs, nach einer eher durchwachsenen Schaffensperiode, unbedingt wieder auf dem Zettel haben. Vielleicht können SINISTER jetzt endlich die Lorbeeren einheimsen, die sie eigentlich schon vor 20 Jahren verdient gehabt hätten.


Anspieltipps : „Crown of Thorns“ , „The Carnage Ending“ und „Defamatory Content“ (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Ein beachtliches Release von dem man auch in mehreren Jahren noch sprechen wird. Die Songs sind allesamt erstklassig, aber mir fehlt hier leider der eine Übersong, der ein erstklassiges Album zu einem Meilenstein werden lässt. Wenn sie das auch noch gepackt hätten, hätte ich mit Freuden die Höchstnote vergeben.

Kommentare

29.09.2012 14:08 Uhr Norrøn
Bombenplatte. Die letzte war schwächelnd, hier metzeln Sinister endlich wieder so richtig
 
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Cover

Trackliste


01. Gates of Bloodshed (Intro)
02. Unheavenly Domain
03. Transylvania (City of the Damned)
04. My Casual Enemy
05. Crown of Thorns
06. The Carnage Ending
07. Oath of Rebirth
08. Regarding the Imagery
09. Defamatory Content
10. Blood Ecstasy
11. The Final Destroyer

Künstler


Aad Kloosterwaard - Vocals
Mathijs Brussaard - Bass
Dennis Hartog - Bass, Guitars
Toep Duin - Drums
Bastiaan Brussaard - Guitars

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