Geschrieben: 24. Januar. 2010CD Review
Suicidal Angels
Sanctify the darkness
Bewertung :
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Genre:
Thrash Metal
Spieldauer:
38:12
Label:
Vetrieb
Land

Griechenland
Link
Griechenland ist für viele immer noch ein weißer Fleck auf der Metal-Landkarte. Damit soll nun Schluß sein. Das sehen jedenfalls die Thrasher von SUICIDAL ANGELS so. Für die meisten ist nach Bands wie ROTTING CHRIST und NECROMANTIA schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Da kommt das Athener Quartett ins Spiel. Auch diese spielten bislang nur eine untergeordnete Rolle im Metal Zirkus. Doch eine enorme Live Präsenz in den vergangenen Jahren brachte den Vieren jetzt einen Major Deal bei Nuclear Blast.
Seit neun Jahren prügelt man schon den Headbangern die letzten Gehirnzellen aus dem Schädel. Bereits 2002 bannte man die ersten Thrash Orgien auf Tape und bald erblickte die erste EP mit sagenhaften 8 Songs das Tageslicht. 2006 schob man eine 4 Track Single, als Vorgeschmack auf das kommende Album, ein. Diese erschien dann 2007 und hört auf den Namen „Eternal Domination“, womit man schon einmal das Ziel klar umreißt. Doch der große Durchbruch gelang auch damit nicht. Es sollten dann noch einmal zwei Jahre dauern, bis man auch die letzten Skeptiker von SUICIDAL ANGELS überzeugt hat. Mit dem aktuellen Output „Sanctify the darkness“ schafften es Nick (voc/git), Panos (git), Angel (bas) und Orfeas (dru) dann sogar gleich auf die Titelseite des NB Magazins. Um es schonmal vorweg zu nehmen: mit Recht.
Das Intro zum Opener „Bloodthirsty“ ist noch ruhig, aber nach gut einer halben Minute ändert sich das und dann geht es nur noch voll in die Fresse. Musikalisch gibt es wirklich nichts zu meckern. Die elf Tracks werden nur so runtergeprügelt und bringen jeden Thrash Fan in Ekstase. Vergleiche mit frühen EXODUS, ONSLAUGHT oder auch leichte SLAYER Einflüsse sind eindeutig erkennbar. Nach "Pestilence of saints“ warten SUICIDAL ANGELS dann mit dem nächsten Kracher mit dem Namen „Inquisition“ auf, der nur so zum bangen animiert. Abwechslungsreich und trotzdem zu jeder Zeit hart. Handwerklich gibt es hier wirklich nichts zu beanstanden. Geile Gitarrensoli und ein klasse Drumsound. Als nächstes möchte ich dann „Beyond the laws of the church“ hervorheben. Wieder ein schneller Song mit geilen Moshparts, großartigem Solo und voller Power. Der nächste Kracher ist dann „Mourning of the cursed“, ein Instrumental wobei man einfach mitgehen muß. Als Abschluß gibt’s dann noch „Child molested“, der ebenfalls durch viel Groove und Härte zu überzeugen weiß.
Die Produktion ist klar, fast schon etwas zu clean für eine Thrash Band. Ansonsten hat MYSTC PROPHECY Shouter und Produzent R.D. Liapaktis sehr gute Arbeit geleistet.
(Autor: Tino S.)