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Geschrieben: 19. August. 2014CD Review

Phobiatic

Fragments of Flagrancy

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Technical Death Metal

Spieldauer:

34:30

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Deutschland

Release

29.08.2014

Link


PHOBIATIC aus Essen spielen technischen Death Metal seit 2008. Bis heute hat die Band es auf zwei Mini CDs und ein Album („An Act of Atrocity“) im Jahr 2012 gebracht. Gespickt wurde die Existenz mit einer Menge Konzerte. Wenn man sich das Line-Up anschaut, weiß man schon schnell, dass hier keine Anfänger sondern erfahrene Todesmetall-Techniker am Werk sind. Namen wie JACK SLATER, WARFIELD WITHIN, JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE oder INFECDEAD prophezeien, dass hier ein fettes Brett mit anspruchsvollen Licks aus den Boxen schmettern wird.

Kompromisslos wird man mit den ersten Tönen direkt erschlagen. Ein kräftiger Blast und eine umherschwirrende Leadgitarre leiten die Platte ein und verfallen in einen stampfenden Groove. Beim Hören wird es in keiner Sekunde langweilig, da die Band als Orchester fungiert und immer wieder durch kreative Überleitungen neue Bretter schmiedet. Immer wieder gibt es kleine Solostellen als Brücke zum nächsten Blast oder Groove. Sebastian bietet die von ihm bekannte Mischung aus Gröhlen und Growling, was stellenweise oft an ORIGIN oder ABORTED erinnert. Gitarrentechnisch erinnert mich das Ding verdammt an die letzten beiden JACK SLATER Platten, es dominieren Leadlicks. Bei aller Technik und instrumentalem Können legen PHOBIATIC ebenfalls viel Wert auf intelligentes Songwriting. Alle Tracks werden live wohl ebenfalls funktionieren und die Zuhörer umschmettern, ergreifen und zum exzessiven Moshen zwingen. Erst im letzten Lied „Metropolis (of the Dead)“ nehmen PHOBIATIC das Tempo etwas heraus und enden am Ende etwas sehr kurzatmig in einem fulminanten Epos.

PHOBIATIC selbst skizzieren ihr Schaffen als old-school beeinflussten technischen Deathmetal, sie nennen dabei Bands wie MORBID ANGEL und BENEATH THE MASSACRE. Mir macht das Album Lust auf mehr gebrate. Wem es auch so geht, kann sich sicher sein, dass sich auf diversen Konzerten im Lande demnächst schon eine Gelegenheit dazu bieten wird. (Autor: Benedikt W.)
Fazit:
PHOBIATIC wissen was sie machen und setzen ihre Vision von modernem Deathmetal meisterhaft um. Wer mehr will als drei Minuten kontinuierlichen Dauerblast und eintöniges Akkordgeschrammel und es verspielt mag, sollte hier unbedingt seine Hörfähigkeit aufs Spiel setzen!

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Cover

Trackliste


1. Bugging Operation
2. Downward Spiral
3. Ripped to Shreds
4. House in Cleveland
5. A Genius of Manipulation
6. R.A.T.T.
7. Suitable Method
8. Abnormal Dilation
9. Like Pigs in the Dirt
10. Metropolis (of the Dead)

Künstler


Robert Nowak - Guitars
Kai Bracht - Drums
Michael Stifft - Bass
Sebastian Meisen - Vocals

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