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Geschrieben: 22. September. 2012CD Review

Hooded Menace

Effigies Of Evil

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Death / Doom Metal

Spieldauer:

50:56

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Finnland

Release

11.09.2012

Link


Jajaja! Meine Lieblings-Finnen geben nach dem Wechsel zu Relapse Records das erste Lebenszeichen von sich. "Effigies of Evil" nennt sich der neue, fiese Doom-Death Bastard. Ich war ja sehr gespannt auf das, was Relapse mit HOODED MENACE anstellen würde bzw. der Wechsel zu eben jenen und tatsächlich hat der Sound etwas Schliff bekommen. Die Produktion ist Weltklasse, die Growls sind noch hasserfüllter als sie es eh schon waren und das Songwriting versierter und abwechslungsreicher. Vielen wird aber gerade der letzte Punkt sauer aufstoßen, denn HOODED MENACE haben sich dazu entschlossen 70s Einflüsse mit einzubauen und das lässt die Finnen stellenweise klingen wie CATHEDRAL zu "Carnival Bizarre" Zeiten. Dass sie allerdings nicht immer zu Späßen aufgelegt sind, zeigt z.B. das Anfangsriff des Titelsongs "Effigies of Evil", das wirklich todbringend und total zerstörend alles niedermäht. Von diesen Riffs hat "Effigies of Evil" einige zu bieten; darüber hinaus viele schöne Melodien und eben diese auflockernde Hippie-Attitüde, die mich nicht stört, sondern die Songs sogar noch aufwertet. Das einzige Problem ist, dass sie die Spannung in den Songs nicht immer konstant hoch halten können und das lässt einige Tracks ganz einfach etwas zu lang erscheinen. Dieses Manko wird aber immer unwesentlicher, je öfter man die Scheibe hört. Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass HOODED MENACE ein weiteres, großes Album herausgebracht haben, das aber dem Vorgänger "Never cross the Dead" nicht ganz das Wasser reichen kann (dieses Album gehört aber auch zu meinen absoluten Faves). Sehr gutes Doom-Death Album, aber eben nicht der absolute Überhammer, den ich hier eigentlich erwartet hätte. Für mich bleibt "Never cross the Dead" das beste HOODED MENACE Album, auch wenn das Viele bestimmt anders sehen werden. Da wir bei metal.tm keine halben Punkte haben, gibt es von mir wackelige 9 Points.

Anspieltipps : Der fast 11-minütige Opener "Vortex Macabre", der mit dem obligatorischen "Reitenden Leichen" Klängen beginnt und das nach einem Film-Score klingende "Crumbling Insanity", das von einem "Vincent Price" Monolog eingeleitet wird... FETT! (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Superbes Doom-Death Scheibchen, das allerdings für ein absolutes Meisterwerk kleinere Schwächen im Songwriting aufzeigt. HOODED MENACE klingen aber insgesamt variabler und irgendwie erwachsener als noch auf den Alben zuvor. Wenn die Jungs so weitermachen, wackelt bald der Doom-Death Thron von ASPHYX.

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Cover

Trackliste


1. Vortex Macabre
2. Effigies of Evil
3. In the Dead We Dwell
4. Curses Scribed in Gore
5. Crumbling Insanity
6. Summoned into Euphoric Madness
7. Evoken Vulgarity
8. Retribution in Eternity

Künstler


Lasse Pyykkö - Guitars, Vocals, Bass
Pekka Koskelo - Drums

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