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Geschrieben: 27. August. 2014CD Review

Grave Digger

Return of the Reaper

Bewertung ( 6 von 10 ):

0123450123

Genre:

Power Metal

Spieldauer:

43:24

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Deutschland

Release

11.07.2014

Link


GRAVE DIGGER veröffentlichten mit "Heart of Darkness" mein erstes selbst erstandenes Metalalbum. Der markante Gesang von Chris-"TH"-Boltendahl sowie der klassische Teutonen Heavy Metal begeisterten mich seiner Zeit stark. Mit "Return of the Reaper" will die Band im Jahr 2014 wieder zurück zum Heavy Metal, nachdem sie in den letzten Jahrzehnten Ausflüge in die Folk-Bereiche der Schottischen Geschichte gemacht hat.

Nach einem kurzem Intro starten GRAVE DIGGER den Zünder: Doppel.-Bass-Teppich und Heavy-Riffings - Chris singt "The Reaper is back..." im Song "Hell Funeral". Erinnerungen an Lieder wie "Son Of Evil" werden geweckt. Eine einfache Sprache sorgt schnell für die nötigen Hooklines, die man bereits im zweiten Refrain mitsingen kann. Im Refrain klingt Chris sogar ein wenig wie Hansi Kürsch zu "A Night at the Opera" Zeiten. Die Gitarre quietscht danach zum "Wargod". Immer noch im gleich flotten Tempo zeigen die Herren, dass der Reaper auf dem 18. Studioalbum noch lange nicht im Jenseits seine Rente verprasselt.

Die Produktion ist vom Sound her sehr fett gehalten, obwohl man in den Liedern auf eine besonders bombastische Inszenierung verzichtet. So bleibt der Heavy Metal Spirit erhalten und live schäpperts dann genau so. Nun kommt die Hymne für alle Motorradfahrer. Im Midtempo ertönt "Tattoed Rider", ein Lied, zu dem die Band momentan über ein Crow-Founding Projekt ein Video produziert. Das Lied lädt zum Cruisen auf zwei Rädern ein, imaginär sehe ich eine Horde Biker an mir vorbeibrausen.

"Ressurrection Day" wirkt noch wuchtiger als die Lieder davor. Das Tempo geht wieder hoch. GRAVE DIGGER klingen frisch wie lange nicht mehr und der Staub von 34 Jahren Bandgeschichte bröckelt nur so dahin. "Season of the Witch" ist das erste wirklich ruhigere Stück. Langsame Reiter "manowar-esk" und akustische Leadgitarren in den Strophen sorgen für eine gruselige harte Atmosphäre. Themen- und Tempowechsel im nächste Lied. Mit "Road Rage Killer" geht’s zurück auf die Straße. Gitarren simulieren Motorradmotoren (schon wieder MANOWAR?) und Polizeisirenen erklingen im Hintergrund. Im Upper-Tempo wird wieder die 1%’ler Rebellion besungen. "Grave Descrator" strotzt mit den einsetzenden Gitarren ebenfalls nach klassischem Heavy Metal. Wieder eine zum headbangen verführende Midtemo-Nummer. Ein lachender Satan und ein Bass Intro leuten dann "Satan's Host" ein. Diese Nummer ist purer Rock’n’Roll. Ein wenig hat man sich hier wohl an Liedern ala "Ace of Spades" orientiert. Egal, denn es ballert erneut aus den Boxen.

GRAVE DIGGER spielen zu 98% Uptempo-Doppel-Bass Attacken auf diesem Album. "Dia de los Muertos" steigt im Intro mit einer Cowbell ein. GRAVE DIGGER besingen den Tag der Toten. Mit "Death Smiles At All Of Us" beginnt der Abschluss des Albums. Ein Cembalo im Intro und wieder eine stampfende Heavy Episode. Die typischen Half-Tempo-Breaks sind ebenfalls vorhanden. Und zum Schluss spielen GRAVE DIGGER am Ende noch eine Ballade mit Klavier und allem was dazu gehört. "Nothing to Believe", sehr gut, dass die erst zum Schluss kommt, die hätte ansonsten die Playlist gesprengt und de Spielflow unterbrochen. (Autor: Benedikt W.)
Fazit:
GRAVE DIGGER haben sich auf ihre Wurzeln konzentriert und mit "Return of the Reaper" tatsächlich für eine Rückkehr mit einem neuen klassischem Heavy Metal Album gesorgt. Sie klingen frisch und bieten klassischen Metal in Rohform, dick poduziert mit flotten Stücken, die ins Ohr gehen. Wahrlich nichts Neues, nichts unerwartetes aber definitiv keine Enttäuschung.

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Cover

Trackliste


1. Return of the Reaper (Instrumental)
2. Hell Funeral
3. War God
4. Tattooed Rider
5. Resurrection Day
6. Season of the Witch
7. Road Rage Killer
8. Grave Desecrator
9. Satan's Host
10. Dia de los Muertos
11. Death Smiles at All of Us
12. Nothing to Believe

Künstler


Chris Boltendahl - Bass, Vocals
Stefan Arnold - Drums
H.P. Katzenburg - Keyboards
Jens Becker - Bass
Axel "Ironfinger" Ritt - Guitars

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