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Geschrieben: 15. August. 2011CD Review

Goregast

Desechos Humanos

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Death Metal

Spieldauer:

29:24

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Deutschland

Release

09.09.2011

Link


GOREGAST aus Berlin gibt es schon seit 1993. Damals noch unter dem Namen DISTRESS, haben sie bereits einige Veröffentlichungen vorzuweisen. Auftritte mit Bands wie ILLDISPOSED, DISGUST, MALEDICTIVE PIGS oder DEAD haben den Jungs hörbar gut getan. Der hier dargebotene Stoff geht in die Richtung Death-Grind mit mächtiger Crust bzw. Hardcore Breitseite. Ich sehe die Kids schon blutend im Moshpit rumfliegen... .
Aber mal ernsthaft - "Descechos Humanos" ist eines der brutalsten Alben überhapt! Gleich der Opener und Titelsong fängt richtig schön böse an. Nach fetten Gitarren und einem kurzem Pianospiel merkt der Hörer schnell was hier mit Ihm passiert. Richtig fröhlich-fiesen Grindcore bekommt er hier an die Omme geknallt.

Musikalisch wie auch inhaltlich kann man GOREGAST durchaus mit den Spaniern LOOKING FOR AN ANSWER vergleichen. Genau wie die Madrilenen haben auch unsere Berliner Freunde hier den Tierschutz als Thema, mal ganz abgesehen davon, dass sie sich auch gerne mal der spanischen Sprache bedienen. Sehr griffige Melodien wechseln sich mit extrem geilen Moshparts ab, dazu packt man dann noch eine äußerst fette Produktion und fertig ist das vielleicht beste Grindcore Album des Jahres. Bei aller Härte und Brutalität verliert man beim zuhören nie das Grinsen aus dem Gesicht. Die Scheibe macht einfach Spaß.
Anspieltipps gibt es auf diesem Album nicht, obwohl mir persönlich gleich der Opener und Titelsong "Descechos Humanos" mit seinem schrägen, morbiden Piano am Anfang am besten gefällt.
Negativ fällt an diesem Album nur die Spielzeit von unter 30 Minuten auf, die sich auf neun Tracks verteilen. Wenn dem Käufer allerdings noch ein Video spendiert werden sollte (wie auf dem Vorgängeralbum "La Revancha") habe ich hier rein gar nichts zu meckern und vergebe ganze neun Punkte mit Tendenz nach oben. (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Das Album ist ein einziges Monstrum an Energie und Brutalität. Für mich bislang die beste Grindcore Scheibe des Jahres!

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Cover

Trackliste


01. Desechos Humanos
02. Puerco de Dinero
03. Honor the Dead
04. Corta la Coleta
05. Nice Guy Next Door
06. Necrophagic Pathologist
07. The Boozer
08. Capa
09. Unslave Yourself
10. Outro-bliteration

Künstler


Ronny Thiel - Bass
Josch Stritzke - Drums
Steve Kleinert - Guitars
Rico Krause - Guitars
Rico Unglaube - Vocals

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