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Geschrieben: 18. Mai. 2012CD Review

Deadborn

Mayhem Maniac Machine

Bewertung ( 9 von 10 ):

0123456780

Genre:

Technical Death Metal

Spieldauer:

35:39

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Deutschland

Release

20.04.2012

Link


DEADBORN aus Baden-Baden krebsen nun schon seit 2002 im deutschen Metal-Untergrund umher und konnten bisher bestenfalls nur mäßig auf sich aufmerksam machen. Nach einer EP (2004) und einem Longplayer (2007) wird sich das jetzt aber endgültig ändern. "Mayhem Maniac Machine" wird bereits seit Monaten in allen Zines und Foren gelobt und DEADBORN sind mittlerweile auch für das Extremefest bestätigt, genügend Gründe für mich mir diese Scheibe mal etwas näher zu Gemüte zu führen.

Dass die Baden-Württemberger wissen, wie sie ihre Instrumente zu bedienen haben, hört man schon nach einigen Sekunden. Kein Wunder, haben doch einige Bandmitglieder schon bei NECROPHAGIST oder JACK SLATER gespielt. Technischer, aber fast immer nachvollziehbarer Death-Metal knallt einem bei "Mayhem Maniac Machine" vor die Omme.
Ich habe anfangs wirklich meine Probleme mit der Scheibe gehabt, aber ich gehöre auch zu den Leuten, die es eher stumpf und einfach bevorzugen. Die meisten Tech-Death Scheiben sind mir viel zu kompliziert und einfach nicht zugänglich genug. DEADBORNs neue Platte geht da allerdings schon beim 2. bis 3. Durchlauf ins Ohr und das finde ich, vom Zeitaufwand her, durchaus ok.

Mir persönlich hätte es an der einen oder anderen Stelle etwas weniger progressiv oder einfach etwas weniger frickelig besser gefallen, aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass es die Jungs echt drauf haben und einen absoluten Brecher von Album ins Leben gerufen haben.
Die Mucke auf "Mayhem Maniac Machine" klingt für mich wie ein Sud aus MONSTROSITY und SEPULTURA zu "Beneath the Remains" bzw. "Arise" Zeiten. Die Vocals von Fronter Mario Petrovic sind aber ganz klar Death Metal. Kehlig, leicht heiser growlend kommt der Gesang rüber. Diese Mischung aus Tech-Death und Thrash zusammen mit den Vocals lassen DEADBORN dann auch aus der Masse hervorstechen. Sie haben so ihren ganz eigenen Sound geschaffen und das kann ja nun wirklich nicht jede Band von sich behaupten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Tech-Death Fans kommen an "Mayhem Maniac Machine" nicht vorbei und ich kann jedem Extrem-Metal Fan nur raten, diesem Album eine Chance zu geben und nicht gleich abzuhaken, wenn's nicht auf Anhieb beim ersten durchhören zündet.

Anspieltipps: "Premises of Cryonics", "Insane Motor Cortex" und "Slaves of Megatron" (Autor: Sascha S.)
Fazit:
Für technisch anspruchsvolle Death-Metal Verrückte absolute Pflicht! DEADBORN haben es geschafft einen eigenen Sound zu kreieren und ich hoffe, dass das von den Fans entsprechend honoriert werden wird oder anders gesagt... kauft diese Scheibe!

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Cover

Trackliste


1. Premises of Cryonics
2. Profanatic Reanimation
3. Bionic Abomination
4. Insane Motor Cortex
5. Replicants Device
6. Slaves of Megatron
7. Reinvented Power Process
8. Second Order Cybernetics
9. Kraftwerk D

Künstler


Mario Petrović - Vocals
Jo Morath - Guitars
Kevin Olasz - Guitars
Slavek Foltyn - Drums

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