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Geschrieben: 23. Januar. 2012CD Review

Saligia

Sïc Transit Glöria Mundï

Bewertung ( 2 von 10 ):

0101234567

Genre:

Black Metal

Spieldauer:

41:37

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Norwegen

Release

21.09.2011

Link


Dieses norwegische Duo schert sich nicht um Vergangenes und ist sich auch nicht zu schade, sämtliche Stereotypen aus dem Black Metal-Bastelset hervorzuholen, die es zu finden gibt. Vor fünf Jahren gegründet, war man auf der blasphemischen Suche nach einem passenden Namen. Das Akronym für die sieben Todsünden war da wohl genau das Richtige und für ihr Debüt war ihnen der lateinische Ausspruch für "So vergeht der Ruhm der Welt", womit damals während der Krönungszeremonie des Papstes auf seine Vergänglichkeit hingewiesen wurde, wohl als sehr passend erschienen.

Während Beispiele wie ARCKANUM zeigen, dass man keine Armee für eine Black Metal-Formation benötigt, wäre hier wohl jeder weitere Kopf, der Ideen zum Album beigesteuert hätte, willkommen gewesen. Auf knappen vierzig Minuten weht einem durchweg dasselbe Tremoloriffing in Kombination mit einem konstanten Schlagzeugspiel entgegen. Die Vocals werden mit Halleffekten aus dem Hintergrund eingestreut und klingen eher wie eine leidende Seele, zumal größtenteils auf gutturale Effekte verzichtet wird und dieser Effekt mit geläufigen Rufen erzeugt wird. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man von einer Parodie ausgehen, denn es sticht in jedem Song vielleicht eine Tempoänderung hervor, nur um wieder von der Lawine aus Monotonie verschluckt zu werden.
Einen Song hier hervorzuheben wäre eine Farce und nur Leute, denen liebloses Geschrammel kein Gräuel bereitet, werden sich wahrscheinlich, nur um sich abzugrenzen, SALIGIA ins Regal stellen wollen. Norwegische Herkunft hin oder her, hier glänzt nichts und gehört durch seine erstaunlich unspektakuläre Ader fast schon auf Nummer Acht der Todsünden, was den Bandnamen zu SALIGIAs machen würde. Ob jene Langeweile beabsichtigt ist, um die Hörer-Spreu vom Weizen zu trennen, lässt mich dieses Mal froh sein, zur Spreu zu gehören. (Autor: Daud B.)
Fazit:
Man wecke mich zum nächsten Review wieder auf, schnarch...

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Cover

Trackliste


1. Casus Gloria
2. Sar Ha-Olam
3. Womb Caverns
4. Orb Of Flesh
5. Shed Old Skin
6. Blood Staineth
7. Upon the Altar

Künstler


Ghastly - All Voices & Strings
Malach Adonai - Drums

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