Geschrieben: 21. Februar. 2011CD Review
Purgatory
Necromataeon
Bewertung ( 8 von 10 ):
Genre:
Death Metal
Spieldauer:
32:31
Label:
War Anthem Records
Vetrieb
Land

Deutschland
Release
04.02.2011
Link
PURGATORY sind auch so eine unkaputtbare Band. Der Sachsenvierer ist bereits seit 1993 aktiv und hat seit dem ´96er Debüt "Damage done by worms" eine konstante Leistung vorlegt. Besonders die Scheiben "Bestial" (1997) und die "Blessed with the flames of hate" (2000) haben der Band einen großen Popularitätsschub beschert. Seit bereits vier Jahren besteht das momentane Line-up der Band, und man veröffentlicht nach "Cultus Luciferi - The splendour of chaos" mit dem aktuellen Output "Necromantaeon", bereits das zweite Album in dieser Besetzung. Besonders mit der Position am Viersaiter scheinen PURGATORY nicht viel Glück zu haben, was sich nun aber wohl gelegt zu haben scheint.
Ein erster Blick auf die Tracklist der Scheibe, lässt dennoch eine Veränderung erkennen. So gibt es im Vergleich zu den letzten vier Rundlingen keinen Coversong auf dem 2011er Release. Also mehr Platz für eigene Kreationen. Nach einem gut einminütigen Intro, geht es dann los und "Reaping the diseased" drückt einem sofort die Falten aus dem Gesicht. Druckvolle Gitarrenläufe und der blasphemisch, growlende Gesang von Mirko machen schnell klar, dass die Jungs ein eingespieltes Team sind und super zusammen agieren. Mich erinnert diese Kombination etwas an die polnische Death Metal Speerspitze VADER, zu ihren Hochzeiten. "Glorification of the lightbearer" zieht einen durch seine gekonnte Mischung aus Midtempoparts, mit klasse Highspeed Geballer in seinen Bann und brauch den Vergleich mit den Großen der Szene nicht zu scheuen. Technisch versierte Gitarrensoli runden das druckvolle Gesamtbild gekonnt ab. Aber auch die beinharte Knüppelfraktion bekommt mit dem Song "Calling the grand destroyers" die Vollbedienung. Der morbide Titeltrack "Necromantaeon" ist für mich einer der stärksten auf der Scheibe. Auch der letzte Track "The collapse of tides" weiß nochmal voll zu überzeugen und ist ein abwechslungsreicher Song, der die Nackenmuskulatur zu strapazieren weiß.
(Autor: Tino S.)