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Geschrieben: 14. Februar. 2010CD Review

Azarath

Praise the Beast

Bewertung ( 7 von 10 ):

0123456012

Genre:

Death Metal

Spieldauer:

41:36

Label:

Vetrieb

Land

Fahne Polen

Link


Azarath? Das war doch das Nebenprojekt von Behemoth-Schlagzeuger Inferno. Wenn ich diesen Namen höre, muss ich aufgrund des hohen Klischeegehalts dieser Band immer schmunzeln: In einer Minute und 43 Sekunden 14x Das Wort "Satan" unterzubringen ist schon eine reife Leistung, so geschehen in dem Song "For Satan My Blood" vom 2006er Album "Diabolic Impious Evil". Musikalisch geht es bei der Band aber schon weitaus ernstzunehmender zur Sache. Ihr kompromissloser Voll-auf-die-fresse-oldschool-death-metal kann sich durchaus hören lassen.

Mit Behemoth hat diese Band nicht wirklich etwas zu tun, hier geht es weitaus dreckiger, bösartiger und gradliniger zur Sache. Kein Bombast, keine Keyboards, keine Thrash-Einflüsse - nahezu reiner Death Metal mit einer gehörigen Portion Schwärze. Streckenweise erinnert mich der Sound an die Brasilianer von Krisiun oder die Amis von Immolation.

Die Musik von Azarath ist ganz klar dominiert von Infernos Schlagzeugspiel, welches einem im Verlauf des Albums immer wieder achtungsvoll aufhorchen lässt. Die Saiteninstrumentalisten siedeln sich zwar vom Niveau her etwas weiter unten an, können aber doch durch respektable Arbeit überzeugen. Azarath fahren auf dieser Scheibe ein unbarmherziges Tempo, das Schlagzeug pausiert quasi nie - allein die Gitarren brechen das dauerhafte Sperrfeuer ab und zu ein wenig auf. Hier und da werden mal ein paar Tremolos oder Doppel-Leads eingestreut um das Material aufzulockern. Das Riffing ist qualitativ nicht unbedingt zu bemängeln - leider bleibt aber auch wirklich nichts davon in meinen Erinnerungen haften – zu Sperrig ist das ganze. (Autor: Henning A.)
Fazit:
Zu 'Praise The Beast' gibt es nicht viel zu sagen: Düsterer, dämonischer Oldschool-Death-Metal mit überragend gutem Schlagzeug der wie ein D-Zug durch meinen Kopf rauscht und sich ebenso schnell aus meinem Gedächtnis verflüchtigt. Der große Wurf ist ihnen damit nicht gelungen, aber die Scheibe macht Spaß und wird sicherlich öfter in meinem CD-Player landen.

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Cover

Trackliste


1. Summoning
2. I Hate Your Kind
3. Sacrifice Of Blood
4. Invocation
5. Praise The Beast
6. Queen Of The Sabbath
7. Azazel
8. Unholy Trinity
9. Obey The Flesh
10. Throne Of Skulls
11. From Beyond The Coldest Star
12. Ave Sathanas (Bonus Track)

Künstler


INFERNO - Drums
BRUNO - Vocals
BART - Guitar
TRUFEL - Guitar

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