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Interview mit Shahid von Shaytan-Productions

Das Interview führte: Dominique J. am 26.03.2010

Hallo Shaytan-Productions !

F: Kannst du uns eine kurze Vorstellung geben über dich selbst? Wer bist du ? Wo lebst du? Warum der Name, wie alt bist du?

A: Ich bin 22 Jahre alt, bin in Toronto, Kanada geboren wo auch mein derzeitiger Wohnplatz ist.
Der Shaytan-Productions Name wurde gewählt, weil ich den gesamten Osten (speziell den Nahen Osten) repräsentieren wollte. Shaytan ist Arabisch und bedeutet Satan. In der Muslimischen Gesellschaft ist der Namen mit Furcht verbunden. Ich bin kein Satanist . Mit dem Namen versuche ich rein den nahen Osten damit zu repräsentieren. Ich finde Ethnische Einflüsse im Metal ziemlich gut, speziell im Black Metal. Das Label hab ich 2007 gegründet, aber der erste release war nicht vor Al-Namroods Debüt CD im Jahre 2008.

F: Kannst du uns einen kurzen Einblick geben, wie es zu deinem Interesse zu Black Metal mit Enthnischen Einflüssen kam? Und wie kamst du auf die Idee ein ganzes Label dazu zu gründen? Es gibt ja nicht allzuviele Bands in diesem Genre, hast du da nicht mehr Verlust als Einnahmen? Oder ist es nur ein Privates Projekt, wo du dein Geld reinsteckst und nichts dafür erwartest? Nur um die Bands zu supporten !?

A: Ja, ich bin von Nah-Östlichen Blut, um genau zu sein bin ich Pakistani. Mein Name ist Shahid... der Name ist zwar nicht sehr verbreitet im Westen, aber unter Muslimen ist er ziemlich verbreitet.

Ich höre Black Metal weil es eines meiner Lieblings-genres ist. Bald hab ich realisiert, dass östliche Einflüsse einfach nicht in der Szene vorhanden sind. Sicher da sind Bands wie Nile, Orphaned Land und andere, aber die sind nicht Black Metal. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Death Metal oder einen anderen Genre ausser Ambient also war es ziemlich schwer das zu hören was ich wollte. nämlich einfach östliche Einflüsse im Black Metal. Ich war glücklich als ich mich mit Al-Namrood arrangieren könnte welche aktuell in Saudi Arabien residieren. Wir waren beide neu, und hatten die selben Ziele. Es war ein interessanter Zufall wie der Name der Band und das Band Konzept mit dem Label Konzept übereinstimmte.

Also es gibt keine Einnahmen von meinem Label... es ist mehr ein geschlossener Kreis. Ich lege ein bisschen Geld zur Seite für einen neuen CD release oder extra Promotion für die Band, daher arbeite ich nicht für Geld. Es gibt einfach keine Erwartung für Geld, und über die Jahre gab es mehr Ausgaben als Einnahmen. Ich denke die Ausgaben werde ich auch nie wieder reinholen...Es ist mein Hobbie nebenbei zu meinen Studium und wenn es um Hobbies geht, ist egal wieviel du ausgibst, solange du machst worauf du Lust hast. Als Student hab ich natürlich nicht viel Geld, aber die Band Al-Namrood hat eine große Anhängerschaft in Europa (und überraschenderweise auch im nahen Osten). Ich werde definitv weiterhin solange Musik releasen bis meine Geldmittel erschöpft sind.

Viel von dem Geld geht einfach drauf für die Interessen der Band oder Promotion. Abgesehen vom Geld braucht es viel Zeit und Energie. und es gibt keinen Lohn den ich dafür bekomme. Also wenn es kein Hobbie von mir wäre, würde das Label garnicht exestieren. Im moment versuche ich einen Weg an Geldmittel zu kommen, um Al-Namrood besseres Sound Equipment zugänglich zu machen. Soviel ich verstanden hab, gibt es in Saudi-Arabien keine Soundstudios. und selbst wenn, würden die bestimmt keine Black Metal aufnahmen erlauben.

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