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Jahrespoll:

17.01.2012

Rückblick 2011



BildPersönliches "Best Of 2011"
von Tizian C.

Favorisierte Genres: Progressive Metal, Black Metal, Doom Metal, Heavy Metal

Beste Facette des Metal: Die Emtionsgeladenheit

Lieblingsgetränk: Tonic Water



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Bild10. SubRosa - No Help For The Mighty Ones
Die Mischung ist relativ simpel: dröhnende Gitarren, zwei Cellistinnen, Frauenstimme und eine Stunde Spielzeit. Was herauskommt ist ein großartiges Doom Metal Album, das vor allem durch die Celli, die überwälzenden Songs und die schleppenden, leicht drone-artigen Gitarren richtig außergewöhnlich wird. ➧ Zum Review

Bild9. Defeater - Empty Days & Sleepless Nights
Defeater servieren uns mit ihrem zweiten Full-Length Album die Blaupause für ein Konzeptalbum. Eine mitreißende Story, die musikalisch unglaublich passend umgesetzt wurde und den Hörer gefühlsmäßig richtig mitnimmt. Höchst emotionaler Hardcore, der zudem in einer super Verpackung daherkommt! ➧ Zum Review

Bild8. Protest The Hero - Scurillous
Die Kanadier haben sich endgültig vom -core Genre wegbewegt und servieren uns mit "Scurillous" eine der intensivsten und spielfreudigsten Progressive Metal Platten des Jahres. Hier stimmt einfach alles und sie schaffen es trotz nahezu überbordender Instrumentalarbeit richtig gute Songs zu schreiben. Moderner Progressive Metal, wie er sein sollte!

Bild7. Darkest Era - The Last Caress Of Light
Die Iren sind schon ein tolles Völkchen, bescheren einige von ihnen uns doch immer wieder grandiose Musik. So auch Darkest Era, die ihren elegischen, melancholischen und epischen Heavy Metal nahe der Perfektion zelebrieren. Mit einem wunderbaren, emotionsgeladenen Sänger ausgestattet, sichert sich das Album einen Platz sehr weit oben dieses Jahr! ➧ Zum Review

Bild6. In Solitude - The World. The Flesh. The Devil
Ein pechschwarzes Stück Heavy Metal ist das, was uns die Schweden hier vorgelegt haben. Melodien, die aus der besten Zeit von Maiden stammen könnten, treffen auf unvergleichlichen Gesang und eine Atmosphäre, die zu keiner Zeit aufgesetzt oder gewollt wirkt, sondern einfach durch und durch düster ist. ➧ Zum Review

Bild5. Obscura - Omnivium
Die Deutschen legen nach "Cosmogenesis" noch eine Schippe drauf. Schwindelerregendes Gefrickel wechselt sich mit eingängigen Melodien und Refrains ab. Obscura zeigen, dass Progressiver Death Metal nicht nur frickelig sein muss, sondern auch außerordentlich gute Songs zu bieten hat.
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Bild4. Lantlôs - Agape
Ein Album, auf das ich sehr gespannt war. Ich mochte ".neon" sehr und "Agape" kann dessen Standard locker halten. Elegische Melodien treffen auf Post Rock und niederwälzende Gitarrenwände. "Agape" ist weitläufig, wunderschön und dennoch eindringlich und höchst emotional, schlichtweg super!

Bild3. Thy Catafalque - Rengeteg
Die Avantgardisten aus Ungarn erschaffen auch mit ihrem fünften Output eine wunderschöne Atmosphäre und würzen diese mit außergewöhnlichem Songwriting, mitreißenden Vocals und extrem spannenden Ideen. Trotz seiner Komplexität ist "Rengeteg" ein Album, in dem man sich vollständig verlieren kann und das einen richtig berauscht. ➧ Zum Review

Bild2. Steven Wilson - Grace For Drowning
Ich habe Wilson als Künstler erst dieses Jahr so richtig entdeckt, war aber sofort hin und weg von seinem Schaffen. So war es auch bei "Grace For Drowning", einem Album, das wie ein riesiges Gemälde unheimlich viel auf sich vereint. Wilson vermischt seine 70er Einflüsse perfekt mit Neuzeitlichem und erschafft ein beachtliches, emotionales Prog Rock Album.

Bild1. Arch/Matheos - Sympathetic Resonance
Sie sind zurück, und wie! Großartiger Gesang trifft auf das unvergleichliche Songwriting von Jim Matheos und das Ganze wird so hingebungsvoll und mitreißend gestaltet, dass "Sympathetic Resonance" nicht nur das klare beste Album des Jahres, sondern eines der Besten der letzten fünf Jahre ist! ➧ Zum Review
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Fazit:
In meinen Augen war das Musikjahr 2011 ein überragendes. Ich durfte nicht nur die großartige Rückkehr meines favorisierten Sängers (John Arch) erleben, sondern auch unzählige großartige Alben hören. Bezeichnend für dieses Jahr ist, dass es mir persönlich wohl auch möglich gewesen wäre, eine Top 30 Liste zu erstellen, ohne mich dabei gezwungen zu fühlen, ein unspektakuläres oder beliebiges Album mit aufzunehmen. Was Veröffentlichungen angeht war 2011 ein grandioses Jahr, das Hoffnung auf weitere solch vielfältige und spannende Musikjahre macht.

➧ Persönliches "Best Of 2011" von Malte H.



(Autor(en): Bianca P., Daud B., Kevin G., Malte H., Sascha S., Saskia Z., Tizian C.)
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